
UI Design für Webanwendungen und Apps
Benutzeroberflächen, die Orientierung geben
Das User Interface übersetzt Funktionen in eine klare visuelle Sprache: Layout, Typografie, Farben, Symbole und Bedienelemente. Eine gute Oberfläche setzt Prioritäten – das Wichtige fällt zuerst ins Auge, Zusammengehöriges steht beieinander, und gleiche Elemente verhalten sich überall gleich. Gerade in Unternehmenssoftware mit Tabellen, Formularen und Auswertungen entscheidet das darüber, ob viele Informationen lesbar bleiben.
Wir gestalten Oberflächen, die sich so umsetzen lassen, wie sie entworfen wurden: aus wiederverwendbaren Komponenten und mit Rücksicht auf die Eigenheiten von Web, iOS und Android. Grundlage ist eine durchdachte User Experience – erst wenn die Abläufe stimmen, lohnt sich der Feinschliff am Erscheinungsbild.
Was unser UI Design umfasst
Visuelles Design. Ein Erscheinungsbild, das zu Ihrer Marke passt – auf Basis Ihres Corporate Designs oder als eigenständige visuelle Sprache für ein neues Produkt.
Komponenten und Layouts. Buttons, Formulare, Tabellen und Dialoge als wiederverwendbare Bausteine, die in einem Designsystem zusammengefasst werden können.
Responsive Oberflächen. Vom großen Monitor im Büro bis zum Smartphone des Technikers beim Kunden: Layouts, die sich jeder Bildschirmgröße anpassen.
Barrierefreiheit. Ausreichende Kontraste, lesbare Schriftgrößen, Bedienung per Tastatur und verständliche Beschriftungen für Screenreader – von Anfang an mitgedacht statt nachträglich ergänzt.
Barrierefreiheit: Pflicht und Qualitätsmerkmal
Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Es verpflichtet Unternehmen, bestimmte Produkte und Dienstleistungen für Verbraucher barrierefrei anzubieten – darunter Online-Shops und andere Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr. Ausgenommen sind Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz oder Bilanzsumme, soweit sie Dienstleistungen anbieten. Ob Ihr Angebot betroffen ist, sollten Sie im Einzelfall rechtlich prüfen lassen.
Unabhängig von der Pflicht profitieren alle Nutzer von barrierearmen Oberflächen: Starke Kontraste helfen bei Sonnenlicht, klare Beschriftungen unter Zeitdruck und große Schaltflächen auf dem Smartphone. Wir orientieren uns an den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) und berücksichtigen Barrierefreiheit im ersten Entwurf – das ist deutlich günstiger, als eine fertige Anwendung nachzurüsten.
Aus der Praxis
Für die Eventfoto-Plattform von PicturePartners gestalten wir die Oberflächen für drei Zielgruppen: Fotografen, Gäste und Veranstalter. Galerien erscheinen im Branding des jeweiligen Veranstalters, auf Wunsch unter dessen eigener Domain. Bei Momenth tragen sich Patientinnen und Patienten an einem Touch-Display selbst in die Warteschlange ein – eine Oberfläche, die im Vorbeigehen verstanden werden muss.
In unseren eigenen Produkten zeigt sich die Bandbreite: Inventary spiegelt das gesamte Layout für Arabisch von rechts nach links, Stundenplan-Digital bietet zwölf Druckdesigns für Kühlschrank und Kinderzimmer.
So entsteht Ihr UI Design
- Marke, Plattformen und Anforderungen aufnehmen
- Stilrichtung an zentralen Screens entwickeln
- Alle Screens und Zustände als Komponenten ausarbeiten
- Umsetzung begleiten bis zum Go-live
- Marke, Plattformen und Anforderungen aufnehmen
- Stilrichtung an zentralen Screens entwickeln
- Alle Screens und Zustände als Komponenten ausarbeiten
- Umsetzung begleiten bis zum Go-live
Häufige Fragen zum UI Design
Gestalten Sie im Corporate Design unseres Unternehmens?
Ja. Wenn es Gestaltungsrichtlinien gibt, bauen wir darauf auf und übertragen Farben, Schriften und Bildsprache auf die Anforderungen einer Anwendung – etwa auf Tabellen, Formulare und Statusanzeigen, die ein Corporate Design selten abdeckt. Gibt es noch keine Richtlinien, entwickeln wir eine visuelle Sprache, die zu Ihrem Unternehmen passt.
Gestalten Sie für Web, iOS und Android gleichzeitig?
Ja. Wir sorgen für ein einheitliches Erscheinungsbild über alle Plattformen und berücksichtigen dabei die Gewohnheiten der jeweiligen Nutzer – etwa bei Navigation und Bedienelementen. Da wir die Apps und Webanwendungen auch selbst entwickeln, wissen wir, was sich auf welcher Plattform gut umsetzen lässt.
Müssen unsere Anwendungen barrierefrei sein?
Seit dem 28. Juni 2025 verpflichtet das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz viele Unternehmen, bestimmte digitale Produkte und Dienstleistungen für Verbraucher barrierefrei anzubieten, zum Beispiel Online-Shops. Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten, sind ausgenommen. Ob Ihr Angebot darunter fällt, sollten Sie rechtlich prüfen lassen. Unabhängig davon empfehlen wir, Barrierefreiheit von Beginn an zu berücksichtigen, weil alle Nutzer davon profitieren.
Was erhalten wir als Ergebnis des UI Designs?
Gestaltete Screens mit allen wichtigen Zuständen – etwa leere Listen, Fehlermeldungen und Ladezustände – sowie die Komponenten, aus denen sie bestehen. Weil Design und Entwicklung bei uns in einem Team liegen, bleibt es nicht bei Entwürfen: Wir setzen die Gestaltung direkt in der Anwendung um.
Lässt sich die Oberfläche einer bestehenden Anwendung modernisieren?
Ja. Häufig lässt sich das Erscheinungsbild schrittweise erneuern, ohne die Funktionen anzutasten – Bereich für Bereich, damit sich Nutzer nicht auf einen Schlag umgewöhnen müssen. Ist auch die Technik in die Jahre gekommen, verbinden wir das mit einer Modernisierung der Anwendung.
Ihre Frage ist nicht dabei?Sprechen Sie uns an
Wir gestalten Oberflächen, die Ihre Nutzer verstehen und die zu Ihrer Marke passen – und setzen sie direkt um.