
User Experience Design für Software und Apps
Was gute User Experience für Ihre Software bedeutet
User Experience beschreibt, wie Menschen die Arbeit mit einem Produkt erleben: Finden sie, was sie suchen? Ist klar, was als Nächstes zu tun ist? Kommen sie ohne Umwege ans Ziel? Gerade bei Unternehmenssoftware hat eine schwache UX handfeste Folgen – mehr Schulungsaufwand, mehr Rückfragen, unvollständige Daten und Nebenlisten in Excel, weil die eigentliche Anwendung zu umständlich ist.
Wir konzipieren die User Experience, bevor die erste Zeile Code entsteht – und im selben Team, das die Software später entwickelt. So bleiben Konzepte technisch umsetzbar, und zwischen Entwurf und fertiger Anwendung geht nichts verloren. Die visuelle Gestaltung übernimmt anschließend unser UI Design.
Was zu unserer UX-Arbeit gehört
Nutzeranalyse und Anforderungen. Wir sprechen mit den Menschen, die die Software nutzen werden, und schauen uns ihre Arbeit an – am Schreibtisch, am Empfang oder beim Kunden vor Ort. Daraus entstehen Anforderungen, die auf echten Aufgaben beruhen statt auf Annahmen.
Informationsarchitektur. Wir ordnen Inhalte und Funktionen so, dass Navigation und Begriffe der Sprache Ihrer Nutzer folgen – nicht der Struktur Ihrer Datenbank.
User Flows und Wireframes. Die wichtigsten Aufgaben spielen wir Schritt für Schritt durch und skizzieren sie als Wireframes. So werden Lücken und unnötige Schritte sichtbar, solange Änderungen noch wenig kosten.
Früh Feedback einholen. Mit klickbaren Prototypen prüfen wir Abläufe mit künftigen Nutzern, bevor entwickelt wird – und bei bestehenden Anwendungen, wo es heute hakt.
UX für sehr unterschiedliche Nutzer
In unserem Produkt Inventary treffen zwei Zielgruppen aufeinander: Gastgeber pflegen ihre Unterkunft Raum für Raum, Gäste brauchen weder App noch Konto – ein Einladungslink oder QR-Code genügt, in zwölf Sprachen bis hin zu Arabisch von rechts nach links. Stundenplan-Digital haben wir für Eltern statt für IT-Profis gestaltet: Anmeldung per E-Mail-Link statt Passwort, Bearbeiten per Drag-and-drop.
Für die Service-App von Stenger stand der Arbeitsalltag der Techniker im Mittelpunkt. Eingeführt haben wir die App Schritt für Schritt: Zuerst wurden die gewohnten Papierformulare in der App gescannt, dann hat der digitale Rapport sie abgelöst. Feedback schicken die Techniker direkt aus der App – und fließt in die Weiterentwicklung ein.
Warum sich UX-Design auszahlt
Eine Änderung im Wireframe kostet Minuten, dieselbe Änderung in fertig entwickelter Software Tage. Wer Abläufe früh klärt, vermeidet teure Umbauten und baut nur Funktionen, die wirklich gebraucht werden.
Vor allem aber entscheidet die User Experience darüber, ob eine Software genutzt wird. Eine Anwendung, die Ihr Team gern verwendet, liefert vollständigere Daten, braucht weniger Support und trägt die Digitalisierung, für die sie gebaut wurde.
So gehen wir bei UX-Projekten vor
- Gespräche mit Nutzern und Beteiligten
- Ziele, Aufgaben und Nutzerflüsse festlegen
- Wireframes und klickbarer Prototyp
- Feedback einarbeiten und an Design und Entwicklung übergeben
- Gespräche mit Nutzern und Beteiligten
- Ziele, Aufgaben und Nutzerflüsse festlegen
- Wireframes und klickbarer Prototyp
- Feedback einarbeiten und an Design und Entwicklung übergeben
Häufige Fragen zur User Experience
Was ist der Unterschied zwischen UX und UI?
UX (User Experience) betrifft den Aufbau und die Abläufe einer Anwendung: welche Schritte ein Nutzer geht, wo er welche Information findet und wie er sein Ziel erreicht. UI (User Interface) ist die visuelle Umsetzung – Layout, Typografie, Farben und Bedienelemente. Beides gehört zusammen: Eine schöne Oberfläche rettet keinen umständlichen Ablauf, und ein guter Ablauf braucht eine klare Gestaltung.
Lohnt sich UX-Design auch für interne Software?
Ja, gerade dort. Interne Anwendungen werden oft täglich und über Jahre genutzt. Jeder überflüssige Klick, jede unklare Maske summiert sich über alle Mitarbeitenden. Eine durchdachte User Experience senkt den Schulungsaufwand, reduziert Fehleingaben und sorgt dafür, dass die Software tatsächlich genutzt wird.
Können Sie die UX einer bestehenden Anwendung verbessern?
Ja. Wir schauen uns an, wie die Anwendung heute genutzt wird, sprechen mit Nutzern und identifizieren die größten Hürden. Oft bringen gezielte Verbesserungen an wenigen zentralen Abläufen mehr als ein kompletter Neuentwurf. Wo nötig, verbinden wir das mit einer technischen Modernisierung.
Wie viel Nutzerforschung braucht ein Projekt?
Das richtet sich nach Umfang und Risiko. Für viele Unternehmensanwendungen genügen einige Gespräche mit künftigen Nutzern, ein Blick auf ihre tägliche Arbeit und Feedback zu einem klickbaren Prototyp. Entscheidend ist, dass die Anforderungen von den Menschen kommen, die die Software später verwenden.
Übernehmen Sie nach dem UX-Konzept auch die Entwicklung?
Ja. Bei uns arbeiten Konzeption, Design und Entwicklung in einem Team. Das Konzept muss deshalb nicht an eine andere Firma übergeben werden, und Fragen aus der Umsetzung klären wir direkt mit denjenigen, die die Abläufe entworfen haben.
Ihre Frage ist nicht dabei?Sprechen Sie uns an
Zeigen Sie uns, wo Ihre Nutzer heute hängen bleiben – wir entwickeln mit Ihnen Abläufe, die verstanden werden.