
Prototyping und Designsysteme für digitale Produkte
Ideen erlebbar machen, bevor entwickelt wird
Ein klickbarer Prototyp sieht aus und fühlt sich an wie die fertige Anwendung: Nutzer tippen sich durch die Screens, füllen Formulare aus und erleben die Abläufe – nur ohne die Programmlogik dahinter. Geschäftsführung, Fachbereiche und Entwickler sehen damit dasselbe Bild, und Missverständnisse fallen auf, bevor sie teuer werden.
Das Designsystem ist das Gegenstück für die lange Strecke: eine Sammlung von Komponenten, Regeln und Richtlinien, aus der alle Screens eines Produkts entstehen. Es sorgt dafür, dass der hundertste Screen zum ersten passt und neue Funktionen nicht jedes Mal von Grund auf gestaltet werden müssen.
Wofür sich ein klickbarer Prototyp eignet
Abläufe mit Nutzern testen. Ob ein Ablauf verständlich ist, zeigt sich am schnellsten, wenn künftige Nutzer ihn ausprobieren. Was im Test hakt, ändern wir in Stunden statt in Wochen.
Entscheidungen absichern. Ein Prototyp überzeugt Geschäftsführung, Fachbereiche oder Investoren besser als jedes Konzeptpapier – und macht sichtbar, worüber eigentlich entschieden wird.
Grundlage für eine belastbare Schätzung. Was im Prototyp zu sehen ist, ist klar beschrieben. Das macht den Umfang greifbar und die Kostenschätzung für die Entwicklung deutlich genauer.
Startpunkt für das MVP. Hat sich die Idee bewährt, entsteht daraus das erste lauffähige Produkt – mehr dazu unter MVPs & Prototypen.
Designsysteme: Konsistenz, die mitwächst
Ein Designsystem besteht aus Komponenten wie Buttons, Formularen, Tabellen und Navigation mit all ihren Zuständen, dazu aus Richtlinien für Abstände, Typografie, Farben und Sprache. Entscheidend ist, dass es nicht nur als Designvorlage existiert, sondern als Komponenten im Code. Nur dann laufen Gestaltung und Umsetzung nicht auseinander.
Besonders lohnt sich ein Designsystem, wenn mehrere Anwendungen ein gemeinsames Erscheinungsbild brauchen, wenn ein Produkt über Jahre weiterentwickelt wird oder wenn dieselbe Oberfläche in verschiedenen Markenauftritten erscheinen soll. Neue Funktionen entstehen dann schneller, weil die Bausteine schon da sind – gestaltet nach den Grundsätzen unseres UI Designs.
Was kostet ein klickbarer Prototyp?
Nach unserem Kostenmodell liegt ein klickbarer Prototyp bei etwa 7.000 bis 13.000 Euro, ein MVP für erste Pilotkunden bei 27.000 bis 50.000 Euro – jeweils netto. Der Aufwand für ein Designsystem hängt davon ab, wie viele Anwendungen und Komponenten es abdecken soll; hier sprechen wir am besten direkt über Ihr Vorhaben.
Welche Faktoren die Kosten einer App bestimmen, erklärt unser Ratgeber Was kostet eine App?. Eine erste Schätzung für Ihr Projekt erhalten Sie mit dem Projektkosten-Rechner.
Vom Prototyp zum Produkt
- Ziele und Kernabläufe festlegen
- Klickbaren Prototyp gestalten
- Mit Nutzern und Entscheidern testen
- Komponenten in Designsystem und Entwicklung überführen
- Ziele und Kernabläufe festlegen
- Klickbaren Prototyp gestalten
- Mit Nutzern und Entscheidern testen
- Komponenten in Designsystem und Entwicklung überführen
Häufige Fragen zu Prototypen und Designsystemen
Was ist der Unterschied zwischen Prototyp und MVP?
Ein klickbarer Prototyp simuliert eine Anwendung: Die Screens lassen sich durchklicken, aber es werden keine echten Daten verarbeitet. Ein MVP (Minimum Viable Product) ist dagegen echte, lauffähige Software mit dem kleinsten sinnvollen Funktionsumfang, die erste Kunden tatsächlich nutzen. Der Prototyp beantwortet die Frage, ob eine Lösung verstanden wird, das MVP, ob sie im Alltag trägt.
Wie umfangreich sollte ein Prototyp sein?
So klein wie möglich, so groß wie nötig. Wir konzentrieren uns auf die Kernabläufe, an denen sich entscheidet, ob ein Produkt funktioniert, statt jeden Screen auszugestalten. So liegt schnell ein Ergebnis vor, das sich testen lässt, und der Aufwand bleibt überschaubar.
Kann der Prototyp später weiterverwendet werden?
Die gestalteten Screens und Komponenten fließen direkt in das finale Design und in die Entwicklung ein. Der Prototyp selbst ist dagegen kein Programmcode, sondern ein Werkzeug zum Testen und Entscheiden. Er bleibt als Referenz erhalten, die fertige Anwendung wird neu und sauber entwickelt.
Ab wann lohnt sich ein Designsystem?
Sobald mehr als eine Anwendung ein gemeinsames Erscheinungsbild braucht, mehrere Personen an der Oberfläche arbeiten oder ein Produkt über Jahre weiterentwickelt wird. Für eine einzelne kleine Anwendung genügt oft eine schlanke Komponentenbibliothek, die bei Bedarf zu einem vollständigen Designsystem ausgebaut wird.
Können Sie ein bestehendes Design in ein Designsystem überführen?
Ja. Wir erfassen die vorhandenen Screens, fassen ähnliche Varianten zu einheitlichen Komponenten zusammen und halten die Regeln dahinter fest. Anschließend lässt sich die Anwendung schrittweise auf die neuen Komponenten umstellen – ohne kompletten Neuanfang.
Ihre Frage ist nicht dabei?Sprechen Sie uns an
Wir machen aus Ihrer Produktidee einen klickbaren Prototyp – und aus einem bewährten Entwurf ein Designsystem, das mitwächst.