Entwicklungsteam arbeitet gemeinsam an mehreren Bildschirmen im Büro

Schnittstellen und APIs entwickeln lassen

Wir verbinden ERP, Shop, CRM, Buchhaltung und eigene Anwendungen, damit Daten automatisch und zuverlässig fließen – statt abgetippt, exportiert und per E-Mail verschickt zu werden.
ERP-AnbindungAPIsSystemintegrationMiddlewareDatenabgleich

Wenn Systeme miteinander sprechen

In den meisten Unternehmen arbeiten mehrere Systeme nebeneinander: eine Warenwirtschaft oder ein ERP, ein Onlineshop, ein CRM, die Buchhaltung und oft eigene Anwendungen. Fehlt die Verbindung, übernehmen Menschen die Rolle der Schnittstelle – sie tippen Aufträge ab, exportieren Listen und gleichen Daten von Hand ab. Das kostet Zeit und erzeugt Fehler, die oft erst Wochen später auffallen.

Wir entwickeln Schnittstellen, die diese Lücken schließen: von der einfachen Übertragung zwischen ERP und Shop bis zur Middleware, die mehrere Systeme und externe Partner nahezu in Echtzeit verbindet. Außerdem entwickeln wir APIs für eigene Software, über die Apps, Weboberflächen und Partner sicher auf dieselben Daten zugreifen.

Was wir für Sie verbinden

ERP und Warenwirtschaft. Aufträge, Artikel, Kunden und Belege zwischen ERP und Ihren übrigen Anwendungen austauschen – auch wenn das ERP keine moderne Schnittstelle mitbringt und die Anbindung direkt neben seiner Datenbank laufen muss.

Shop, CRM und Buchhaltung. Bestellungen automatisch als Rechnung verbuchen, Kunden im CRM anlegen, Lagerbestände abgleichen – einmal erfasst, überall aktuell.

APIs für eigene Software. Programmierschnittstellen, über die Ihre Apps, Webanwendungen und Partner Daten lesen und schreiben – abgesichert und mit klaren Zugriffsrechten.

Middleware und Datenabgleich. Eine zentrale Stelle, die Daten zwischen mehreren Systemen und externen Partner-APIs übersetzt, prüft und protokolliert – mit klarer Fehlerbehandlung, wenn ein System einmal nicht erreichbar ist.

Robust statt nur verbunden

Eine Schnittstelle zeigt ihre Qualität nicht am ersten Tag, sondern wenn etwas schiefgeht: wenn ein System nicht erreichbar ist, ein Datensatz unvollständig ankommt oder ein Hersteller seine API ändert. Deshalb planen wir Wiederholungsversuche, Protokollierung und Benachrichtigungen von Anfang an ein und legen gemeinsam mit Ihnen fest, welches System für welche Daten führend ist.

Automatisierte Tests sichern ab, dass beide Seiten dieselben Daten verstehen. Bei unserem Produkt Stundenplan-Digital prüfen etwa Vertragstests, dass Browser und Server identische Kalenderdaten liefern. Für Standardabläufe ohne viel eigene Logik setzen wir auch auf eine Workflow-Automatisierungsplattform wie n8n – das ist oft schneller umgesetzt und leichter anzupassen als eigener Code.

Aus der Praxis: Anbindung an die Warenwirtschaft GDI

Für Stenger haben wir eine neue Service-App an die Warenwirtschaft GDI angebunden, ohne das bewährte System auszutauschen. Jede Nacht übernimmt das Backend neue Aufträge aus GDI und ordnet sie dem zuständigen Techniker zu. Jeden Morgen um 5 Uhr gehen die abgeschlossenen Aufträge zurück – mit dem Rapport als PDF, Fotos, Ersatzteilen und Notizen. Dafür läuft bei Stenger ein schlanker Connector direkt neben der Datenbank von GDI. Mehr dazu in der Case Study Stenger.

Was kostet eine Schnittstelle?

Nach unserem Kostenmodell liegt eine Schnittstelle zwischen ERP und Shop bei etwa 4.500 bis 8.500 Euro, die Verbindung von ERP, Shop und CRM nahezu in Echtzeit bei 9.500 bis 17.500 Euro und eine Middleware mit Anbindung einer Partner-API bei 39.000 bis 70.000 Euro – jeweils netto. Den größten Unterschied macht, ob die beteiligten Systeme eine dokumentierte Schnittstelle mitbringen.

Ihre Integration schätzt der Projektkosten-Rechner in wenigen Minuten. Warum Schnittstellen auch nach dem Go-live Pflege brauchen, erklärt unser Ratgeber Laufende Softwarekosten.

So entsteht Ihre Schnittstelle

  1. Bestandsaufnahme: Systeme, Datenflüsse und führende Quellen klären
  2. Datenzuordnung und Verhalten im Fehlerfall festlegen
  3. Entwicklung und Test mit realistischen Beispieldaten
  4. Inbetriebnahme mit Überwachung und laufender Betreuung
  1. Bestandsaufnahme: Systeme, Datenflüsse und führende Quellen klären
  2. Datenzuordnung und Verhalten im Fehlerfall festlegen
  3. Entwicklung und Test mit realistischen Beispieldaten
  4. Inbetriebnahme mit Überwachung und laufender Betreuung

Häufige Fragen zu Schnittstellen und APIs

Unser ERP hat keine moderne Schnittstelle – geht das trotzdem?

Oft ja. Je nach System lassen sich Daten über die Datenbank, über Dateiexporte oder über einen kleinen Connector austauschen, der direkt beim ERP läuft. So haben wir die Warenwirtschaft GDI bei Stenger angebunden. Vorab prüfen wir, was der Hersteller zulässt und welcher Weg im Betrieb am robustesten ist.

Was ist der Unterschied zwischen einer API und einer Schnittstelle?

Schnittstelle ist der Oberbegriff für jede Verbindung zwischen zwei Systemen – vom regelmäßigen Dateiaustausch bis zum direkten Datenbankzugriff. Eine API ist eine Programmierschnittstelle, die ein System gezielt für andere Programme bereitstellt: mit festgelegten Abfragen, Formaten und Zugriffsrechten. Moderne Software bietet meist eine API; ältere Systeme erfordern oft andere Wege.

Brauchen wir einen Abgleich in Echtzeit?

Das hängt vom Ablauf ab. Lagerbestände im Onlineshop sollten nahezu in Echtzeit stimmen, damit nichts verkauft wird, was nicht mehr da ist. Für die Übergabe abgeschlossener Aufträge an die Buchhaltung reicht dagegen oft ein nächtlicher Abgleich. Er ist einfacher umzusetzen, leichter zu überwachen und meist günstiger.

Eigene Schnittstelle oder Workflow-Automatisierung?

Eine Workflow-Automatisierungsplattform wie n8n eignet sich gut für Abläufe zwischen verbreiteten Systemen, für die es fertige Anbindungen gibt, und für überschaubare Datenmengen. Eigener Code lohnt sich bei komplexer Logik, großen Datenmengen oder Systemen ohne fertige Anbindung. Beides lässt sich kombinieren. Mehr dazu auf unserer Seite zu Workflow-Automatisierung und Integrationen.

Was passiert, wenn ein Hersteller seine API ändert?

Schnittstellen brauchen Pflege, weil sich die angebundenen Systeme weiterentwickeln. Eine gute Protokollierung zeigt frühzeitig, wenn Daten nicht mehr ankommen. Auf Wunsch übernehmen wir im Rahmen von Wartung und Support die Überwachung und passen die Schnittstelle an, wenn sich ein angebundenes System ändert.

Ihre Frage ist nicht dabei?Sprechen Sie uns an

Nennen Sie uns die Systeme, die miteinander sprechen sollen – wir zeigen Ihnen, wie wir sie verbinden würden.

Übertragen Sie Daten noch von Hand?

Projektkosten schätzen